Archiv für die Kategorie „Computer und co.“

Samsung 2TB Ecogreen F4 HD204UI firmware-Upgrade

Sonntag, 30. Januar 2011

Wow, das hat Schweiß gekostet. Die 2TB Samsung-Platte ist an sich ein recht gutes Gerät für den Preis. Leider ist das Updaten der Firmware alles andere als ein Kinderspiel. Hier möchte ich meine Erfahrungen zusammenschreiben, die ich mir aus dem Web zusammenkratzen musste. Also der Reihe nach:

  1. Die Platte hat einen Firmwarefehler (Beschreibung auf sourceforge), der bewirkt, dass bei aktiviertem Cache Schreibvorgänge „vergessen“ werden, wenn währenddessen SMART-Kommandos an die Platte geschickt werden.
  2. Auf der Samsung-Seite gibt es ein Tool, mit dem man die Firmware auf den neusten Stand bringen kann. Klingt soweit recht einfach. Aber:
    1. Die neue und die alte Firmware unterscheiden sich in der Versionsnummer nicht.
    2. Lediglich bei Platten, die nach Dezember 2010 hergestellt wurden (Aufdruck auf dem Platten-Label), kann man sicher sein, dass alles ok ist.
    3. Eine FAQ: das Flashen der Firmware löscht keine Daten auf der Platte. Aber: Man kann durch den Bug sowieso nicht sicher sein, dass alles korrekt geschrieben wurde. Und: Ein Backup hat noch niemand geschadet. Kein Backup schon.
    4. Man kann die neue Firmware auch zweimal aufspielen. Schadet nicht, nutzt auch nix.
  3. Also, ein FreeDOS-Iso geladen (Update: Quadzilla hat einen Link gepostet, wo das Samsung-Tool bereits enthalten ist!). Mit isomaster (am besten unter Linux, da ist er kostenlos dabei) die F4EG.EXE in das Image packen. Einfach in das Hauptverzeichnis werfen – die Datei ist so groß, dass man sie nicht gut im Disketten-Image unterkriegt – weil ich mit den FreeDOS-CD-ROM-Treibern meine Not hatte. Bootet man die als Live-CD, erkennen die SATA-CD-ROM-Laufwerke nicht. Andere Laufwerke nur vielleicht. Bootet man FreeDOS aber in den richtigen Modus, ist der CD-Rom-Typ eigentlich wurst. Siehe unten!
  4. Einen PC suchen (mit dem Mac schaut man hier in die Röhre, auch SATA-USB-Adapter sind zum Flashen ungeeignet). Der PC sollte keine SATA-PATA Emulation fahren (wenn, dann sollte man sie im BIOS deaktivieren können, sonst ist es Essig mit dem Flashen – auch dann, wenn das BIOS ausschließlich die Emulation via IDE unterstützt – dann steigt F4EG mit der Fehlermeldung „internal Error“ aus und man hat keine neue Firmware!)
  5. Jetzt wird’s spannend: (weiterlesen …)

Aperture Places

Montag, 31. Mai 2010

Nachdem mich das hier einen halben Tag (doch etwas untypisch für Apple-Produkte) gekostet hat, poste ich es hier. Das Frustrierende daran ist, dass man sofort Lösungen findet, wenn man weiß, woran es liegt… Grml.

Ich habe heute meine GPS-Tracks vom Columbus V900 heruntergeladen, durch GPS Babel gejagt, in Aperture importiert, ein Foto auf den Track gezogen – und war geschockt. Die Bilder lagen komplett falsch, Teile der Bilder wurden gar nicht auf dem Track platziert – alles sehr merkwürdig. Nach einer wahren Odysee durchs Netz (wobei ich über BT747 gestolpert bin, ein sehr nettes Programm zum Konvertieren von Tracks), unzähligen Konvertierungen in Formate über andere Formate – alle mit dem selben krampfigen Ergebnis – habe ich herausgefunden, woran es liegt: an der Zeitzone, die Aperture den Track-Dateien unterstellt. Ein Klick hier:

…und (fast) alles war ok – wenn man vorher den Cursor kurz über eine andere Zeitzone fährt, kapiert Aperture auch, dass sich etwas geändert hat. Apple, es wäre super, wenn Ihr diesen Bug im nächsten Aperture-Update schleunigst ausbügeln könntet… :D Folgender Workflow ist nötig:

  1. Columbus-CSV-Dateien nach GPX konvertieren (wurst, ob mit BT747, GPS Babel oder anderem Programm)
  2. Track in Aperture laden
  3. Track auf UTC einstellen
  4. Erstes Foto platzieren (Vorsicht: mit dem korrekten Offset zur UTC – in meinem Fall waren das MESZ-UTC= -60 min.)
  5. Restliche Fotos von Aperture zuordnen lassen.

Preseeding Ubuntu Karmic

Dienstag, 10. November 2009

(English article below) Dieser Artikel ist eine Dokumentation von vielen schweißtreibenden Besuchen im Netz. Leider gibt es für Ubuntu keine so schön zusammenhängende Doku wie für Debian – liegt aber auch daran, dass man mit Ubiquity noch viel mehr schönes Zeug anstellen kann wie mit dem Debian-Installer. Um es einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen, ist dieses Posting ausnahmsweise auf Englisch.

So you want to preseed Ubuntu? Fine. You’ve probably read this article. Maybe you’ve seen the scripts, too. However, there are still some gaps wide enough to stumble into. Here’s a quick overview over how to create an unattended install CD. If you want to add customized packages, you’re a bit more adventurous than I was – but this might give you a head start, anyway.

Getting the files out of the ISO

Here’s your first stop. Go grab everything that’s on the original CD image (no need to burn it, the file itself is just fine if you do this):

mkdir loopdir
mount -o loop ubuntu_whatever.iso loopdir
# you might need a "modprobe loop" first

Now, grab everything inside and copy it to a place where you can modify it:

mkdir cd
cp -a loopdir/{.disk,*} cd/

(Others might find a…

rsync -a -H loopdir/ cd

…more elegant. Whatever you do, don’t miss the “.disk” directory – otherwise, you’ll end up with annoying errors when booting from the final CD – which say that it cannot find a live file system).

The preseed configuration file

Now, you’re here. That’s a lot of nice things you can configure there – but the main thing missing in the 8.xx docs is the part about Ubiquity. Here’s an excerpt from my preseed.cfg (you might use that as a quick start – but note that I’ve preseeded a German installation):

# make sure we get over page 6 of the installation questions:
ubiquity        ubiquity/summary        note
# disable this for one single click before reboot:
ubiquity        ubiquity/reboot boolean true
# the rest should be quite self-explanatory:
ubiquity        languagechooser/language-name   select  German
ubiquity        countrychooser/shortlist        select  DE
ubiquity        countrychooser/countryname      select  Germany
ubiquity        countrychooser/country-name      string Germany
debconf         debconf/language        string  de
ubiquity        console-keymaps-at/keymap       select  de
ubiquity        tzconfig/gmt    boolean false
ubiquity        time/zone       select  Europe/Berlin
ubiquity        debian-installer/country        string DE
ubiquity        debian-installer/language       string de
ubiquity        debian-installer/locale select  de_DE.UTF-8
console-setup   console-setup/layoutcode        select  de
console-setup   console-setup/modelcode select  pc105
console-setup   console-setup/layout    select  Germany
console-setup   console-setup/variant   select  Germany

ubyquity        localechooser/supported-locales multiselect\
de_DE.UTF-8 en_US.UTF-8
# this is what the "late_command" in d-i does. I prefer a trick like
# this to do some setup work on the freshly installed machine -
# this script gets pulled from 192.168.1.1 via http and should
# disable itself after execution. Comment this away if you don't
# want it!
ubiquity        ubiquity/success_command        string  wget \ http://192.168.1.1/ubuntu_deploy -O /target/etc/init.d/S99deploy; ln -s\ /etc/init.d/S99deploy /target/etc/rc2.d/S99deploy; chmod ugo+x /target/etc/init.d/S99deploy

Modify boot command line

I prefer the elegant way: I modify menu.cfg in the isolinux dir. Add these lines to the position you like (add it to text.cfg if you want to have it in between the rest of the options):

label unattended
        menu label Unattended auto install
        kernel /casper/vmlinuz
        append file=/cdrom/preseed/my.seed boot=casper initrd=/casper/initrd.lz debian-installer/locale=de_DE \
automatic-ubiquity noprompt quiet splash --

Modify the locale and name of the preseeding file. Make sure you boot into “automatic-ubiquity”. Use noprompt if you want to use ubiquity’s reboot-option in the preseed file.

Create the ISO

At this point, I don’t go any further. If you want to add packages, do so. But be warned that all the gpg stuff mentioned in the docs apply in that case.

mkisofs -o my_iso_file.iso -r -J -no-emul-boot -boot-load-size 4 -boot-info-table -b isolinux/isolinux.bin -c isolinux/boot.cat ./cd

Use Virtualbox for extensive testing. Burn at will. And: have fun!

Twitter-Clients für den Mac II

Montag, 20. April 2009

Eigentlich ist das nur ein Verweis auf den Ursprungs-Artikel – da habe ich noch das eine oder andere angefügt – Tweetie ist der letzte Client, den ich in die Finger bekommen habe, und der mir (fast ganz) super gefällt. Also: Klick mich.

(Das finale) Update: auf Freewareosx gibt es jetzt einen Vergleich von 12 Twitter-Clients. Inklusive Feature-Vergleichstabelle. Damit stelle ich das Posten zu dem Thema ein. ;-)

Homebanking auf dem Mac

Dienstag, 10. März 2009

Update Januar 2011: Ich nutze jetzt seit einigen Monaten Pecunia. Und ich bin damit sehr zufrieden – wenn jetzt noch irgendwann die Import-Funktion so aufgebohrt wird, dass ich meine alten .qif-Files ohne Basteleien importieren kann, bin ich damit mehr als glücklich. Eine Kleinigkeit ist noch, dass man den Kontenverlauf nur für einzelne Konten anzeigen lassen kann, nicht für Kontengruppen. Aber: es gibt schlimmeres… Und das Beste daran: es ist GPL’ed – Spenden sind jedoch erwünscht.

Die Suche nach einem guten Homebanking-Programm auf dem Mac scheint eines der letzten Abenteuer zu sein, die es auf diesem Planeten noch gibt. Klar, da gibt es zunächst die üblichen Verdächtigen: MacGiro und BankX, die Platzhirsche. Beide in der Preislage von 100€+. Da würde man schon einen Funktionsumfang erwarten, den man auch von damals unter Windows gewohnt war; Kategorien, automatische Zuordnung von Buchungen, grafische Auswertungen und noch einigen Firlefanz mehr. (weiterlesen …)

AVR-GCC-Dokumentation?

Freitag, 27. Februar 2009

Wau, es ist unglaublich, aber wahr. Es gibt so gut wie keine ordentliche Dokumentation für die GCC-AVR-Toolchain. Es gibt da zwar ein paar Seiten:

…aber es gibt auch klare „Fehlanzeigen“ wie diese hier – ein Verweis auf die Info-Seiten. Na klasse – und ich darf dann ausprobieren, was jetzt für den AVR-Assembler zutrifft und was nicht. *Grummel*

Twitter Clients für Mac OS X

Sonntag, 22. Februar 2009

Au Mann. Das ist ja ziemlich nicht-trivial, die Suche nach einem Twitter-Client für Mac OS. Da gibt es ja Seiten mit Listen von Clients. Und noch mehr davon. Witzigerweise ist das das erste Mal, dass ich Adobe Air-Anwendungen begegnet bin. Sonderlich begeistert bin ich davon nicht, auch wenn Tweetr und TweetDeck aus dieser Kategorie momentan meine Favoriten sind – NatsuLion ist momentan auch noch im Test. Also, falls ich mich zu einer Entscheidung durchringe, sage ich Bescheid. ;-)

Update: 2009-03-21: Teste gerade Nambu – bisher ganz vielversprechend. Verkürzt URLs, kann Bilder posten, ist eine native Mac OS Anwendung.

Update 2009-04-20: So, Tweetie ist jetzt noch dazugestoßen – und rein optisch mein derzeitiger Favorit.

screenshot

Die Funktionen sind die, die ich mir wünschen würde – außer der Growl-Untersützung vielleicht, die derzeit (noch?) fehlt. URLs kürzen, Bilder hochladen, usw.